Montag, 19. Oktober 2020

CSD 2020

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Dierses Jahr war alles anders!

Keine Pride Week - kein Straßenfest - keine Demonstration mit vielen Trucks/Musik/Partyvolk

aber

Pride Tag untypische Sommerwetter ohne (!!) Regen und eine Fahrraddemonstration, aufgeteilt in mehrere Startblöcke.

Sensationelle Teilnehmerzahl: weit über 2000 !

Die Teilnehmenden waren in Blöcken von je 100 Leuten unterwegs und fuhren von der Außenalster die etwa acht Kilometer lange Strecke durch St. Pauli und Altona. Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus durften höchstens 3.000 Menschen mitfahren. "Nach 40 Jahren CSD geht nach wie vor ein wichtiges Signal von dieser Veranstaltung aus, ein politisches Signal für Toleranz und Vielfalt", sagte der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), für den die CSD-Parade Anfang August immer der erste Termin nach dem Sommerurlaub ist. 

Hier geht es zum Video auf youtube ---><---

1. August 2020 CSD-Fahrrad-Demonstration

 

Die CSD-Fahrraddemonstration am 1. August kann stattfinden!

Hamburg Pride e.V. hat die Genehmigung für eine Demonstration mit bis zu 3.000 Teilnehmer*innen erhalten. Durch die Einigung zwischen Verein und Polizei wurde das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht beendet, das Hamburg Pride e.V. zuvor angerufen hatte. Der Demonstrationszug wird sich rund um die Binnenalster aufstellen und am Samstag um 12 Uhr auf eine rund acht Kilometer lange Strecke durch St. Pauli und Altona starten, bevor er sich am Dammtorbahnhof wieder auflöst. 

Weitere Details zur Anfahrt und zum genauen Ablauf werden wir zeitnah bekanntgeben. Klar ist:

• Es gelten klare Abstands- und Hygieneregelungen, die am Veranstaltungsort auf Plakaten sichtbar gemacht und durch Lautsprecherdurchsagen regelmäßig kommuniziert sowie online abrufbar sein werden.

• Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird für die Zeit der Veranstaltung dringend empfohlen.

• Personen mit Atemwegserkrankungen oder Symptomen, die auf eine Infektion mit dem Corona-Virus hindeuten, ist die Teilnahme nicht gestattet.

• Es herrscht ein striktes Alkoholverbot während der Aufstellung und der Demonstration. Darüber hinaus sind die Bestimmungen der der STVo und der StVZo zu beachten.

• Die Aufstellung rund um die Binnenalster erfolgt in Blöcken á 100 Teilnehmer*innen, zwischen denen ausreichend Abstand eingehalten werden muss. Die Blöcke werden zeitversetzt starten.


• In Höhe des Dammtorbahnhofs endet die Demonstration. Die Teilnehmer*innen haben dort die Möglichkeit, in unterschiedliche Richtungen abzufahren. 

Corona stellt uns als CSD-Verein vor große Herausforderungen. Die können wir als Community nur gemeinsam stemmen – denn wir werden sehr viele Ordner*innen brauchen. Dazu werden wir Euch noch gesondert informieren und aufrufen.

Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die wir unter diesen besonderen Bedingungen tragen. Aber eine Demonstration ist kein Selbstzweck. Der CSD gehört auf die Straße, denn die politischen Ziele, für die wir weiterhin kämpfen müssen, sind mit Corona nicht verschwunden. Sie lassen sich nur erreichen, wenn wir weithin sichtbar sind und uns auch in Krisenzeiten für sie einsetzen. Unsere Demonstration wird einen völlig anderen Charakter haben als in den Jahren zuvor. Nutzen wir das als Chance - Keep on Riding. Together. #csd #fahrraddemo #hamburgpride #lgbtiq

Stefan Mielchen, 1.Vorsitzender Hamburg Pride e.V.

 #hamburgpride#csd#lgbtiq#fahrraddemo

So feiert Hamburg seine Pride-Week während Corona

In Hamburg hat am Freitag die Pride Week begonnen. Auf vielen Dächern, vor Behörden, Firmen, Kulturinstitutionen und an Alsterdampfern wehen bis Anfang August die Regenbogenfahnen. Hamburg will damit ein Zeichen der Solidarität mit der LGBTQ-Community setzen, zeigt sich als weltoffene und tolerante Stadt. Das Motto ist das ursprünglich geplante geblieben: „Keep on fighting. Together“ („Lasst uns weiter kämpfen. Gemeinsam.“).

Zum 40-jährigen Jubiläum seines Christopher Street Days wird am kommenden Samstag der Pride coronabedingt mit einer Fahrraddemo statt einer großen CSD-Parade begangen. Der Verein Hamburg Pride und die Polizei hätten sich entsprechend geeinigt, teilte der Vereinsvorsitzende Stefan Mielchen am Montag mit.

Vor Beginn der Fahrraddemo am kommenden Samstag werde sich der Demonstrationszug in Blöcken von je 100 Leuten mit Abstand zueinander rund um die Binnenalster aufstellen. Von 12 Uhr an werden die Teilnehmenden gemeinsam etwa acht Kilometer lang durch St. Pauli und Altona radeln. Am Dammtorbahnhof soll sich der Zug dann wieder auflösen. 

Auszüge aus bild.de

► Die Regeln während der Demo: Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz tragen und kein Alkohol!

CSD 2020: Hamburg Pride prüft späteren Zeitpunkt der Veranstaltung

Ob es in diesem Jahr einen HAMBURG PRIDE geben wird bzw. in welcher Form er stattfinden soll und kann, bleibt aktuell abzuwarten. Denn wie sich die Dinge in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln, kann niemand voraussagen. Eine Veranstaltung dieser Dimension ist momentan undenkbar. Ob das im Sommer immer noch gilt, wissen wir derzeit aber nicht. Doch auch abseits der grundsätzlichen gesundheitlichen Verantwortbarkeit gibt es elementare Fragen zu klären. Pride Night, Pride House, Demo, Straßenfest, Parties – all dies hat einen großen organisatorischen Vorlauf, dessen heiße Phase eigentlich längst angelaufen wäre. Aufgrund der unklaren momentanen Situation ist es derzeit aber weder möglich noch verantwortbar, Vereinbarungen oder Verträge zu schließen, mit denen ein zum Teil erhebliches wirtschaftliches Risiko einhergeht – nicht nur für uns, sondern eben auch für alle Partner*innen. Der Vorstand von Hamburg Pride e.V. hat bereits unterschiedliche Modelle durchgespielt. Wir müssen Euch aber weiterhin um Geduld bitten, bis wir definitiv sagen können, wie unser 40. Geburtstag aussehen kann. Bis dahin lassen wir unser diesjähriges Motto sprechen: „Keep on fighting. Together.“

Keep on fighting. Together. – 40 Jahre CSD Hamburg.

So lautet das Motto für den CSD 2020 in Hamburg!

Dieses Jahr wird auch das 40 jährige Bestehen des Hamburger CSD gefeiert.

Stefan Mielchen (Vorsitzender von Hamburg Pride e.V.): "40 Jahre Pride-Bewegung in Hamburg markieren 40 Jahre Stadtgeschichte – und die geht alle Menschen an, die hier leben". Er freue sich sehr, dass das emanzipatorische Engagement mehrerer Generationen von LGBTIQ über alle demokratischen Fraktionen hinweg mit diesem gemeinsam getragenen Beschluss wertgeschätzt wird. Mielchen weiter: "Das 40-jährige CSD-Jubiläum sei ein Grund zum Feiern, aber auch ein Grund der Selbstvergewisserung. Unser Kampf für die volle rechtliche Gleichstellung, die Akzeptanz und die Menschenrechte von LSBTIQ ist noch lange nicht zu Ende. Daran soll das CSD-Motto 2020 erinnern: Keep on fighting. Together. – 40 Jahre CSD Hamburg. Es soll die gesamte Stadtgesellschaft dazu ermuntern, zusammenzustehen und sich für die Rechte und die Akzeptanz von LGBTIQ stark zu machen. Gleichzeitig wolle man im Jubiläumsjahr das Tor zur Welt weit aufstossen: Mit einer internationalen Menschenrechts-Tagung und der Teilnahme von Aktivist*innen aus den Partnerstädten will Hamburg Pride dazu beitragen, die Situation queerer Menschen global zu betrachten, um voneinander zu lernen und miteinander solidarisch zu sein. Auch dafür stehe der Slogan Keep on fighting. Together!"

Hamburgs Justizsenator (Till Steffen) twitterte: Hamburg ist für alle da! Offenheit, Toleranz und Respekt machen unsere schöne Stadt aus. Und das zeigen wir jedes Jahr auch stolz beim #HamburgPride. Die finanzielle Unterstützung für die Jubiläumsfeier 2020 ist genau das richtige Signal!

In diesem Jahr soll die Pride Week um eine Woche erweitert werden. Der CSD beginnt somit am 18. Juli, das Straßenfest traditionell am Jungfernstieg vom 31.7. bis 2. August und die politische Demonstartion (Parade) beginn am 1. August pünktlich um 12 Uhr (na ja, so etwa 12:30 Uhr...). Start ist wie immer in der Langen Reihe.

Jubiläums CSD 2020 finanziell unterstützt

Farid Müller (GRÜNE) freut sich sehr, dass sie es geschafft haben, in der Bürgerschaft einen Antrag auf den Weg zu bringen, der den CSD 2020 finanziell absichert. Damit ist Hamburg Pride den CSD für das 40-jährige Jubiläum in Hamburg gut aufgestellt!

In dem Antrag wird der Senat gebeten, Hamburg Pride 50.000 Euro für ein ausführliches Programm zur Verfügung zustellen: es soll eine internationale Menschenrechtskonferenz, den bereits bekannten Pride Award, ein erweitertes Bühnenprogramm im Rahmen des Straßenfestes sowie eine öffentlichen Ausstellung über die bewegende Geschichte des Christopher Street Day in Hamburg geben. Die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung unter Katharina Fegebank hat bereits zugesagt, diese Mittel aus ihrem Haushalt bereitzustellen.

Nun können die Planungen für dieses bestimmt historische CSD-Jubiläum richtig losgehen!

Es ist außerdem ein starkes Zeichen, dass wir den Antrag mit der Unterstützung der Oppositionsfraktionen der CDU, der FDP und der Linken beschließen werden. Das zeigt: der CSD hat in Hamburg einen langen Weg hinter sich, ist aber etabliert und der überwiegende Teil der Stadt freut sich über die Offenheit und Toleranz, die von dem Event und der gesamten Woche um den CSD – der Pride Week – ausgehen! Was vor 40 Jahren noch nicht der Fall war, da observierte der Verfassungsschutz in einem begleitenden VW-Bus die erste Demo…