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CSD 2003: "Liebe bewegt"

Mehr als 10.000 Menschen haben in der Hamburger Innenstadt den diesjährigen Christopher Street Day (CSD) gefeiert. Mit der schwul-lesbischen Parade unter dem Motto "Liebe bewegt" wollten sie auf die Rechte und Forderungen Homosexueller aufmerksam machen.

40 Gruppen präsentierten sich zu Fuß und auf rund 30 Fahrzeugen, vom Cabrio bis zur dreirädrigen Fahrrad-Rikscha. Der lautstarke, bunte Umzug startete am Mittag im Szene-Stadtteil St. Georg. Angeführt wurde der CSD traditionell von den "Dykes on Bikes", lesbischen Frauen auf schweren Motorrädern. Kurz dahinter defilierten Hamburgs Ex-Bürgermeister Ortwin Runde und SPD-Generalsekretär Olaf Scholz.

 Die schwul-lesbische Szene präsentierte sich von bunt bis bürgerlich. Mit dabei waren die "Gay Manager", der schwule Sportverein, der "schwule Heidekönig aus Lüneburg", aber auch Amnesty International und die Aidshilfe.

CSD-Sprecher Oliver Stein will den Umzug nach wie vor als politische Parade verstanden wissen. "Wir haben viel Spaß und mit Spaß kann man ja auch viel erreichen, aber es hat immer noch mit Politik zu tun, wenn Schwule und Lesben auf die Straße gehen. Es gibt immer noch keine Gleichberechtigung in diesem Land."

Am Nachmittag endete der Umzug mit einem Straßenfest an der Außenalster. Im kommenden Jahr soll die Parade "Euro-Pride" heißen, die europäische Ausgabe des CSD, die jährlich in einer anderen europäische Metropole stattfindet.

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